Das gesunde Passivhaus.

Das gesunde Passivhaus.

Passivhaus Jena
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Einfamilienhaus in Jena

Passivhaus

Das Gebäude entstand auf einem kleinen Hanggrundstück mit Blick auf Jena.

Durch die steile Hanglage war es möglich, das Kellergeschoss zur Hälfte als vollwertigen Wohnraum mit bodentiefen Fenstern auszubilden. Die Südausrichtung des Hangs trug dazu bei, dass ein „waschechtes“ Passivhaus erreicht werden konnte.

Zusammen mit einem Bauträger vor Ort wurde das Haus im Dezember 2008 aufgestellt.

Toskanische Verhältnisse im Sommer und ein Holzofen für die Gemütlichkeit im Winter machen das Bauherrenglück perfekt.

Baujahr
2007

Wohnfläche
202 qm

Leistungen
Fachplanung, Holzbau

Entwurf
Wohnbaukonzept K. Gierke

Heizsystem
Wärmepumpen-Kompaktgerät, Heizung über Lüftung, Pelletsofen

Technische Daten
Datenblatt

Passivhaus Jena

Das sagen die Bauherren

Das Passivhaus aus Bayern

Nachdem wir inzwischen fast 3 Jahre in unserem komfortablen und wohligen Haus wohnen, hier ein kurzer Rückblick auf die Bauzeit:

November 2008: Unsere Baustelle sieht aus wie eine ganz „normale Baustelle“ für ein Einfamilienhaus. Der Keller ist gemauert und sieht nicht weiter ungewöhnlich aus. Unsere Nachbarn ringsum denken sich auch nichts besonders.

Anfang Dezember 2008: Doch dann kam der Schwertransporter mit dem Haus aus Bayern, Wände mit den Fenstern schon drin wurden einfach ganz Mikrometer-genau aufgestellt, der Giebel des Dachs wurde fast in einem Stück auch wieder Mikrometer-genau aufgesetzt. Der einheimische junge Kranführer, der die Bauteile bewegte, staunte nicht schlecht…

…und die Nachbarn? Die staunten noch mehr!

Richtfest

…war schon am Ende der Woche mitten im Winter, schon im Haus und natürlich ganz bayrisch, dem Bauleiter und dem Bauherren samt Schwiegereltern entsprechend.

…und die Nachbarn? Die schlichen ums Haus, staunten und fragten: „So ein Haus habe ich noch nie gesehen. Wie funktioniert denn das überhaupt mit dem Passivhaus? Rentieren sich denn die Mehrkosten? Haben Sie wirklich den Gasanschluss stillgelegt, und haben Sie dann denn gar keine Heizung? Warum sind denn die Wände von dem Haus so dick und hohl, und was kommt denn in die Hohlräume?“

Nachdem die Wände gefüllt wurden und das Haus verputzt und gestrichen wurde, sieht es nun schon lange wie ein ganz normales Haus aus. Die Nachbarn sind beruhigt!

Mittlerweile ist es wieder November, und es kommt der dritte Winter, den wir in unserem Haus verbringen. Wir hatten schon tolle Sommer mit Chillen auf der Hängematte auf unserer Veranda (die ist natürlich auch aus Holz!) und kuschligen Abenden mit Feuerschein aus unserem Ofen, den wir mit Holz-Pellets beheizen und der extra für die Pyromanen in unserer Familie installiert wurde. Und wir sind nach wie vor ganz stolz auf unser Haus, das für uns Normalität geworden ist, auch wenn wir wissen, dass es alles andere als normal ist!!!

Lieber Uli danke fürs Beraten, Planen und fürs Aufstellen unseres Hauses,

Lea, Dagi und Bernhard aus Jena (Thüringen)

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Treppe Passivhaus Jena
Detailansicht Passivhaus Truchtlaching

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